Amazon wurde Opfer einer Betrugsmasche durch eigene Angestellte. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe
Immer mal wieder wird der Konzern Opfer von kriminellen Machenschaften. In einem aktuellen Fall kamen die Betrügerinnen und Betrüger aber aus den eigenen Reihen: Eine Gruppe von Amazon-Angestellten hat das System der Lieferpartnerschaften ausgenutzt. Mit gefälschten Dokumenten und Informationen gelang es ihnen, sich vom eigenen Arbeitgeber mehrere Millionen US-Dollar zu erschleichen.
Eine nunmehr ehemalige Amazon-Managerin aus dem Bereich Operations hatte sich des Betrugs schuldig bekannt, meldet Golem mit Verweis auf das US-Magazin Vice/Motherboard. Sie soll laut der Anklageschrift, die beim US-Gericht Northern District Court of Georgia eingereicht wurde, gefälschte Rechnungen im Wert von mehr als 10 Millionen US-Dollar erstellt und Amazon so zur Überweisung von 9,4 Millionen US-Dollar veranlasst haben. Die Zahlungen seien anschließend auf Bankkonten geflossen, die die Mitarbeiterin sowie weitere, an der Verschwörung beteiligte Personen kontrollierten.
Kommentar schreiben