Betriebsgewinn sinkt, Rivian drückt auf Bilanz
Der Umsatz kletterte im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 149,2 Milliarden Dollar. Analysten waren von einem deutlich niedrigeren Wert in Höhe von rund 145,4 Milliarden Dollar ausgegangen.
Höhere Kosten sorgten allerdings für einen spürbaren Einbruch des Betriebsgewinns, der mit Blick auf das Vorjahresquartal von 3,5 Milliarden Dollar auf noch 2,7 Milliarden Dollar absackte. Deutlich massiver sind die Einbrüche überdies beim Nettogewinn: Lag dieser für die Monate Oktober bis Dezember 2021 noch bei 14,3 Milliarden Dollar, standen 2022 unterm Strich nur noch 278 Millionen Dollar. „Amazon verweist darauf, dass Umsätze und Gewinne aufgrund von Währungsschwankungen geringer ausgefallen sind“, schreibt Heise Online.
Auf die Bilanz gedrückt haben überdies Investitionen, die Amazon in den E-Autobauer Rivian gesteckt hatte: Der Verlust habe hier bei 2,3 Milliarden Dollar gelegen. Dies ist eine Entwicklung, die im vergangenen Jahr noch ganz anders ausgesehen hatte: Damals galt die Beteiligung noch als Zugpferd, denn im Rahmen des Börsengangs von Rivian konnte Amazon einen ordentlichen Sondererlös verzeichnen.
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