Kritik an Konsum und Macht Amazons
Die betroffenen Amazon-Prime-Fahrzeuge haben die mutmaßlichen Linksextremen demnach „mittels Brandsätzen aus dem Verkehr gezogen“. Der Brandanschlag sei dem Bekennerschreiben zufolge ein „Feuer der Solidarität mit den Besetzer*innen in Lützerath und den Gefangenen im Hungerstreik“. Daneben üben die Täter scharfe Kritik an den Entwicklungen des Konzerns.
So werden darin beispielsweise der Konsumwahn der Verbraucher und der Kapitalismus von Amazon ebenso angeprangert wie die Arbeitsbedingungen der Amazon-Mitarbeiter, der neue Bürokomplex in Berlin und die damit verbundene „Preisspirale auf dem Wohnungsmarkt“. Teil dieser Entwicklungen seien auch ein Konkurrenzkampf in der Gesellschaft sowie die steigenden Lebenshaltungskosten und die „Plünderung des Planeten und seiner Ressourcen“.
Darüber hinaus beschwören die Extremisten durch Amazons Hightech-Entwicklungen wie Smart-Home-Produkte oder das Sprachassistenzsystem Alexa eine „dystopische Überwachungs- und Kontrollgesellschaft“ herauf.
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Warum bazahlt dieses Monsterunterneh men kaum Steuern und hat dadurch einen unberechtigten Wettbewerbsvorteil?
Da hat der Staatsschutz ordentlich zu tun.
Natürlich ist das Autoanbrennen nicht der richtige Weg.
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