Zahl der betroffenen Mitarbeiter unklar
Der zuständige Vizepräsident Neil Lindsay habe die Entwicklung nach Angaben des Handelsblattes in einer Mail an die Belegschaft bestätigt. „Trotz aller Bemühungen sei deutlich geworden, dass Amazon Care langfristig nicht die richtige Lösung für die Unternehmenskunden sei, schrieb Lindsay zur Begründung der Entscheidung“, heißt es weiter. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Aus des Gesundheitsdienstes Amazon Care betroffen sind, habe der Konzern nicht mitgeteilt.
Grundsätzlich scheint Amazon im medizinischen Bereich noch eine geeignete Strategie für sich zu suchen. Denn die Übernahme des US-amerikanischen Gesundheitsdienstes One Medical, die einen geschätzten Transaktionswert von 3,9 Milliarden hat, und Gerüchte um einen möglichen Kauf des Gesungheitsanbieters Signify Health zeigen, dass Amazon durchaus Interesse daran hat, groß im Gesundheitssektor einzusteigen.
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