Personalabbau und verbesserte Produktivität
Nachdem der Konzern in der jüngsten Vergangenheit in rasantem Tempo weiter gewachsen war und in diesem Rahmen auch bekennen musste, Überkapazitäten beim Personal sowie im logistischen Netzwerk aufgebaut zu haben, hat Amazon versucht, Gegenmaßnahmen einzuleiten: Es dürfte also für einige nicht überraschend kommen, dass Stellen gekappt wurden und die Zahl der Mitarbeiter im zweiten Quartal um fast 100.000 auf immer noch 1,52 Millionen Menschen sank. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum kann Amazon allerdings noch immer ein Plus von knapp 200.000 Angestellten in Voll- und Teilzeit verzeichnen.
Obwohl Amazon, so wie andere Unternehmen auch, aktuell mit der hohen Inflation und hohen Energie- sowie Transportkosten zu kämpfen hat, habe Amazon-CEO Andy Jassy bei der Kostenkontrolle von Fortschritten gesprochen: Der Konzern habe es demnach geschafft, nicht nur die Produktivität innerhalb seiner Lager, sondern auch innerhalb des hauseigenen Liefernetzes zu optimieren. Auch durch diese Positiventwicklung konnte es allerdings nicht vermieden werden, dass die betrieblichen Ausgaben stiegen, und zwar auf 117,9 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs um 12 Prozent entspricht.
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