Ein Flex-Fahrer packt aus über Amazons eingestelltes Liefer-Programm, die Probleme und möglichen Gründe für das Ende.
Nach dem überraschenden Ende von Amazons Lieferdienst Flex herrscht Aufruhr in der Branche. Ein Fahrer hat sich bei Amazon Watchblog gemeldet und berichtet anonym über seine Erfahrungen.
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So gibt es große Gebiete in Deutschland, welche eine PLZ haben und jeder Ort hat eine "Dorfstr.", " Hauptstr." o.ä. So konnte es vorkommen, dass manche Pakete fehlgeleitet wurden. Teilweise hätte man 40km weit fahren müssen um dieses zuzustellen. Das ging aber technisch gar nicht so einfach, weil die APP per GPS überwacht hat, ob man sich tatsächlich im Liefergebiet befindet. Der Support hätte das ändern können, ich weiss. Jedoch fährt man doch nicht 40km abweichend mitten in einer Zustellung. So konnte man nicht zustellen und die Bewertung sank.
Positiv anmerken möchte ich, dass die Zeiten zur Zustellung immer ausreichend dimensioniert waren und ich in den allermeisten Fällen sogar weniger Zeit benötigt habe. Aber, dass man mal einen 2h Block bekam mit einem, oder einmal sogar mit keinem Paket, kam auch vor. :-) Bezahlt wurde trotzdem. Als Hauptjob mit Abgaben usw. taugte das System sicher nicht, aber als Nebenverdienst während Corona-Lockdown s oder in der Freizeit war es ok. Es hat mir sogar richtig Spaß gemacht und ich bedauere sehr, dass dies so nicht mehr möglich ist.
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