Amazon scheint die schlechte Stimmung bei Tesla für eigene Personalstrategien nutzen zu wollen.
Mitarbeiter, die gern von Zuhause aus arbeiten, haben beim E-Autobauer Tesla schlechte Karten. Unternehmenschef Elon Musk hatte sich jüngst recht rigide gegen das Homeoffice ausgesprochen: „Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen“, verkündete der Milliardär neulich in einer E-Mail an die Belegschaft.
Beim Kurznachrichtendienst Twitter machte er seiner Abneigung gegen die Heimarbeit sogar noch deutlicher Luft: Auf die Frage, was er Kritikern der Büropflicht antworten würde, sagte er, diese sollten sich einen anderen Arbeitgeber suchen, bei dem sie so tun könnten, als würden sie arbeiten. Auf viel Gegenliebe stieß diese herbe Haltung bei vielen Tesla-Mitarbeitern nicht – und das macht sich Amazon nun offenbar zunutze.
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