Kritik an Amazons Flex-App
Die Teilnehmer von Amazons Flex-Programm müssen unter anderem eine App nutzen, die den Fahrern vorschreibt, welche Richtung sie nehmen sollen und wann sie auf die Toilette gehen oder Mittagspausen machen müssen. Außerdem wird ihnen ihre Leistung angezeigt – fallen sie zu sehr zurück, können sie unter Umständen weniger Lohn erhalten. Diese App schaffe „ein vorhersehbares Risiko (...), dass Amazon-Fahrer beim Bedienen ihrer Fahrzeuge abgelenkt werden, was zu einem gefährlichen Zustand führt“, heißt es in der Klage.
Das Unfallopfer fordert von Amazon 100 Millionen Dollar Schadensersatz.
Amazon hat laut Guardian alle Anschuldigungen gegen sich und den Fahrer zurückgewiesen und erklärt, dass die Klage keine „rechtliche oder vertragliche Verantwortung im Namen von Amazon impliziert“.
Im November gab es eine ähnliche Klage in den USA: Ein Mann wurde nach einem Unfall mit einem Amazon-Fahrer querschnittsgelähmt.
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