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Chillen in der Mini-Box oder auf der Luxus-Yacht – der Amazon-Monatsrückblick Mai

Veröffentlicht: 31.05.2021
imgAktualisierung: 31.05.2021
Geschrieben von: Markus Gärtner
Lesezeit: ca. 3 Min.
31.05.2021
img 31.05.2021
ca. 3 Min.
Mai
Eightshot_Studio / Shutterstock.com
Bezos’ Reichtum ist ein Problem für Amazon, Amazon-Shopper haben schlechtes Gewissen und Logistikarbeiter jetzt Mini-Boxen zur Entspannung – das Beste aus dem Mai 2021 in unserem Monatsrückblick.

Logistik: Mini-Boxen und Groß-Einsätze bei Amazon

Wieder mal und immer noch: Neuwertige Produkte werden bei Amazon ganz legal zerstört, wenn diese nicht mehr verkauft werden können. Weniger legal war dafür, was der Zoll bei einer Großrazzia bei Amazon fand – nämlich Schwarzarbeit und gefälschte Ausweise. Irgendwie egal sind die Mini-Boxen, mit denen Amazon-Mitarbeiter in den Lagern zwischendurch entspannen sollen, oder wie ein Mitarbeiter sagt: „Lächerlich“.

Prime Day 2021: Aus in Indien, Start im Juni

Corona macht dem Prime Day in Indien und Kanada vermutlich den Garaus, im Rest der Welt wird der Shopping-Exzess vermutlich im kommenden Juni stattfinden. Laut Insidern soll es der 21. und 22. Juni sein. Amazon verheimlicht das Datum noch.

Unternehmen: Alexa und Fake-Bewerter aufgedeckt

Nicht mehr geheim ist hingegen die Frau hinter Alexa, denn ein Buch-Autor will die Person gefunden haben, die der Sprachassistentin ihre Stimme gab. Auch Amazons Steuertrick in Luxemburg kam ans Licht. Ebenfalls aufgedeckt, diesmal aber von Cybercrime-Experten, wurden Fake-Bewerter auf Amazon. Bewusst schlechte Bewertungen und Kündigungen sollen auch Amazon-Mitarbeiter bekommen – weil die Teamleiter entsprechende Vorgaben haben sollen. Auch mit der Sicherheit von Händler-Daten soll Amazon es eher locker nehmen und von derartigen Problemen gewusst, sie aber nicht behoben haben, heißt es. 

Marktplatz: Eis, Eis, Baby und Kauf-Schuld

Ein Drittel der Amazon-Shopper fühlt sich schuldig nach dem Kauf, ergab eine Studie. Noch schuldiger müsste sich eigentlich ein Vierjähriger fühlen, der versehentlich bei Amazon Eis für 2.600 Dollar bestellt hat. Am schuldigsten dürfte aber Holocaust-Leugner und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann sein – wegen seiner Äußerungen und Gewaltandrohungen nahm Amazon alle Produkte des Skandal-Kochs vom Marktplatz. 

Bezos: Super-Yacht und Gefahr durch Reichtum

Jeff Bezos ist so reich, dass er sich ein teures Schiffchen bauen lassen kann. Allerdings könnte sein unermesslicher Reichtum auch problematisch sein, denn Buchautor Brad Stone geht davon aus, dass der Multi-Milliardär in Sphären schwebt, in denen er weder den normalen Amazon-Shopper noch den gemeinen Arbeiter im Logistikzentrum verstehen kann.

Veröffentlicht: 31.05.2021
img Letzte Aktualisierung: 31.05.2021
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Markus Gärtner

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