Die Mehrheit der Amazon-Mitarbeiter in Bessemer will nicht der Gewerkschaft beitreten, diese wirft Amazon „illegale Aktivitäten“ vor und will nach der verlorenen Wahl vor Gericht weiterkämpfen.
738 Stimmen dafür, aber 1.798 dagegen – so das offizielle Endergebnis der viel beachteten Wahl. Somit wird es im Logistiklager Bessemer keine Vertretung durch die US-Gewerkschaft RWDSU (Retail, Wholesale and Department Store Union) geben, wie TechCrunch berichtet. Auffällig ist, dass von den insgesamt 5.876 Wahlberechtigten im Lager nur 3.041, also rund 52 Prozent, abgestimmt haben. Die Wahl wird als richtungsweisend für das Verhältnis zwischen Amazon und dem Umgang mit seinen Logistik-Mitarbeitern angesehen.
Kommentar schreiben