Mängel an Lieferfahrzeugen – in der Branche fast schon üblich
Im Rahmen der Razzia hätten die Beamten des Zolls rund 50 Fahrer auf sowie vor dem Kölner Werksgelände von Amazon befragt. „In 24 Fällen seien Hinweise auf Verstöße wie Unterschreiten des Mindestlohns oder Arbeit ohne Sozialversicherung aufgefallen“, berichtet Finanzen.net mit Verweis auf die Aussagen eines Zoll-Sprechers.
Darüber hinaus seien an mehreren Transportfahrzeugen „teils erhebliche Mängel“ festgestellt worden. Die Rede ist dabei unter anderem von abgefahrenen Reifen, einem Riss in der Frontscheibe oder einem abgerissenen Querlenker – Faktoren, die sich allesamt negativ auf die Sicherheit und Kontrolle des Fahrzeugs auswirken und zum erheblichen Risiko werden können.
„Mehr als die Hälfte mit Beanstandungen – und das schon auf den ersten Blick. Meist kommt bei der genauen Auswertung der Daten später noch mehr raus“, wird ein Sprecher des Zolls weiter zitiert. Auch bei zuvor durchgeführten Zollkontrollen im Raum Köln seien bei Logistik- bzw. Lieferdiensten teils gravierende Verstöße aufgedeckt worden, heißt es in einer dpa-Meldung bei der Zeit. Entsprechende Vorfälle und Mängel an Fahrzeugen seien in der Lieferbranche keine Seltenheit, sondern fast schon Alltag.
Kommentar schreiben