Amazon: Vier Tage Streik an sechs Standorten
Am Sonntag hat in diesem Rahmen ein mehrtägiger Streik begonnen, der über vier Tage andauern und sich auf insgesamt sechs Verteilzentren des Konzerns erstrecken soll. Bestreikt werden sollen die beiden Standorte in Bad Hersfeld sowie die Standorte Rheinberg, Werne, Koblenz und Leipzig. Mit den Protesten kämpft Verdi nach eigenen Aussagen nicht nur dafür, dass die Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels anerkannt werden, sondern auch für den Abschluss eines Tarifvertrages.
„Amazon verdient sich in der Corona-Krise weiter eine goldene Nase. Schon deshalb muss die Tarifflucht dort beendet werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen fordern im Einzel- und Versandhandel der verschiedenen Bundesländer Lohnsteigerungen von 4,5 Prozent plus mindestens 45 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das muss dieses Jahr auch bei Amazon drin sein“, wird Orhan Akman von Verdi auf der Gewerkschafts-Website zitiert.
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