Die für Deutschland zuständige Amazon EU S.à r.l weist in ihrer Bilanz einen Milliarden-Verlust aus, obwohl der Nettoumsatz in der Coronakrise massiv gestiegen ist.
Steuertricks von Global Playern sind hinlänglich bekannt, nicht umsonst arbeiten Deutschland und die EU an einer eigenen Digitalsteuer. Jetzt gibt es Verwirrung um Amazons Umgang mit den Steuern in der EU. Die Wirtschaftswoche hat sich die Bilanzen des Konzerns in Europa vorgenommen und dabei entdeckt, dass die unter anderem für Deutschland zuständige Gesellschaft Amazon EU S.à r.l. massive Verluste ausweist.
Kommentar schreiben
Antworten
Die Finanzchefs der Amazon-Gesellsc haften müssen alles dafür tun, um Steueroptimieru ng zu betreiben, wie es bei jedem Unternehmen üblich ist.
Es geht hier nicht um Moral oder Gerechtigkeit, sondern offensichtlich überforderter Finanzminister in den betroffenen Ländern.
Ich bin kein Freund von Amazon, der Laden ist aber offensichtlich gut geführt.
Kann jeder nachmachen. Bezos hat auch mal klein angefangen - aus einfachen Verhältnissen.
Unsere politischen Führer sind eindeutig gefordert !!!
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Wir sollten unsere Politiker in Deutschland und Europa mal fragen,
warum diese so lange brauchen um Gerechtigkeit gegenüber ehrlichen Steuerzahlern
zu schaffen. Aber, kein Wunder! Wer bei Masken abzockt, wird auch Amazon verschonen!
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Nordamerika: 7,0 Milliarden Dollar Gewinn (-3,2 Prozent)
International: 1,7 Milliarden Dollar Verlust (Vorjahr: 2,1 Mrd. Dollar Verlust)
AWS (Cloud Service): 9,2 Milliarden Dollar Gewinn (+26,1 Prozent)
Quelle: Börsenblatt
AWS ist seit Jahren für einen Großteil des Gewinns von Amazon verantwortlich, während das Onlinehandelsge schäft zwar mehr Umsatz, aber kaum Marge bringt. 2020 machte AWS bei 45 Milliarden Dollar Umsatz rund 13,5 Milliarden Dollar Gewinn. Der Gesamtkonzern kam bei 386 Milliarden Dollar Umsatz auf 21 Milliarden Dollar Gewinn.
Quelle: Handelsblatt
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ein Wachstum von 25% innerhalb eines Jahres ist sicherlich beachtlich - aber nur 2,2% Gewinn?
Unter einer "Cash Cow" verstehe ich was anderes...
(Es sei denn, auch hier wurden die Gewinne künstlich klein gerechnet.)
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben