Der Zwist zwischen Amazon und der Social-Media-Plattform Parler ist offensichtlich noch nicht vorbei und nun neu entbrannt.
Die umstrittene Social-Media-Plattform Parler hat es offenbar nicht überwunden, dass die jüngste Klage gegen Amazon (und die damit einhergehende einstweilige Verfügung) vor wenigen Wochen gescheitert war.
Anfang Januar hatte Amazon Parler vorgeworfen, wiederholt gegen die Bestimmungen seines Hoster-Dienstes AWS verstoßen zu haben. Konkret soll Parler rechte Hetze auf seiner Plattform toleriert und auch auf entsprechende Hinweise hin nicht eingegriffen haben. Somit trage Parler eine Mitverantwortung bei der Erstürmung des Capitols in Washington, weshalb Amazon das Portal als Hoster aufgrund von Vertragsbruch schließlich offline genommen hatte. Dagegen war Parler juristisch vorgegangen – allerdings erfolglos.
Nun hat Parler erneut eine Klage gegen Amazon eingereicht und wirft dem Konzern in diesem Rahmen vor, die Redefreiheit eingeschränkt zu haben.
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