Einsturzgefahr wegen Schneemassen: Amazon muss Betrieb in Logistikzentrum einstellen

Veröffentlicht: 09.02.2021
imgAktualisierung: 09.02.2021
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.02.2021
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Schnee räumen
Parilov/Shutterstock.com
Bei Amazon in Leipzig musste der Betrieb pausiert werden. Grund sind die Schneemassen, die für Einsturzgefahr des Logistikzentrums sorgen.


Bei Amazon in Leipzig herrscht Stillstand. Wegen der Schneemassen auf dem Dach des Logistikzentrums musste der Betrieb kurzfristig eingestellt werden.

Heftige Schneefälle und frostige Temperaturen – seit dem Wochenende hat der Winter Teile von Deutschland fest im Griff, ein Ende ist aktuell noch nicht abzusehen. Die heftigen Schneefälle beeinflussen jetzt auch das Geschäft von Amazon. Auf dem Dach des Logistiktzentrums in Leipzig liegt aktuell so viel Schnee, dass eine akute Einsturzgefahr droht, das Unternehmen musste den Betrieb einstellen. „Der Betrieb ruht. Der Vermieter hat offenbar die Reißleine gezogen“, sagte Jörg Lauenroth-Mago von Verdi in der Leipziger Volkszeitung.

Probleme bei der Zustellung erwartet

„Zurzeit arbeitet keiner mehr im Versand“, bestätigt auch Amazon selber. Man habe als „reine Vorsichtsmaßnahme“ die Spätschicht vergangene Nacht nach Hause geschickt, auch die Frühschicht wurde informiert, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Man werde die betroffenen Mitarbeitern dennoch voll entlohnen, betont Amazon-Sprecher Stephan Eichenseher auf Nachfrage der LVZ.

Wie lange der Betrieb ruhen wird, ist noch unklar, darüber will man im Laufe des Tages entscheiden. Das Unternehmen habe bereits ein Spezialteam engagiert, um die Schneemassen vom Gebäudekomplex zu entfernen. Den Versand der Bestellungen will Amazon soweit möglich über andere Logistiklager abwickeln, dennoch wird es zu Verzögerungen kommen. Bereits am Montag sorgte das Schneechaos für Einschränkungen beim Versand, ganz besonders in den ländlichen Gebieten, so Stephan Eichenseher .

Veröffentlicht: 09.02.2021
img Letzte Aktualisierung: 09.02.2021
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KOMMENTARE
2 Kommentare
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Robert P.
10.02.2021

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Hat Amazon denn auch bereits einen Maßnahmeplan erstellt damit diese Verzögerungen zukünftig nicht mehr entstehen?

Wenn keiner eingereicht wird muss mit einer Sperrung des Verkäufer-Konto s gerechnet werden!

*Ironie-Schalter* aus!

Wir Händler müssen ja immer einen solchen einreichen, auch wenn man das Ausmaß z.B. bei dieser Wetterlage zum Zeitpunkt der Verkäufe nicht unbedingt abschätzen konnte.

Ich denke, hier zeigt sich wieder einmal das Verhalten von Amazon uns Händlern gegenüber.

Gleichbehandlung und Entgegenkommen?
Fehlanzeige!

So wie in vielen anderen Bereichen auch.

Gruß, Robert
Lars
10.02.2021

Antworten

Das sind Klasse Nachrichten ! weiter so mit dem Schnee übe rAmazon Logistik Zentren !