Jeff Bezos und Amazon mal auf dem ungewohnten zweiten Platz, fast tausend Vergehen in einem Amazon-Logistikzentrum und die Sprachassistentin als Zeugin in einem Gerichtsprozess – all das und mehr in unserem Amazon-Monatsrückblick vom Januar 2021.
Jeff Bezos und Amazon mal auf dem ungewohnten zweiten Platz, fast tausend Vergehen in einem Amazon-Logistikzentrum und die Sprachassistentin als Zeugin in einem Gerichtsprozess – all das und mehr in unserem Amazon-Monatsrückblick vom Januar 2021.
Was hat jemand mit ein paar Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante eigentlich so vor in seinem Leben? Vielleicht „die Welt verbessern“? Das war zumindest eine Antwort in einer Studie über Superreiche, zu denen der Amazon-Chef natürlich auch gehört. Allerdings ist Chef Jeff im Milliarden-Ranking auf Platz Zwei abgerutscht, hinter Elon Musk. Sind daran Bezos’ immensen wohltätigen Spenden schuld? Denn die sind immer noch auf Platz Eins, zumindest im Jahr 2020: Mit rund zehn Milliarden US-Dollar tätigte Bezos die wohl größte Einzelspende des vergangenen Jahres.
Und Bezos muss in einen weiteren sauren Apfel beißen: Auch sein Unternehmen rutscht nach Jahren an der Spitze auf den Silber-Platz auf dem Treppchen – bei den wertvollsten Marken zieht Apple vorbei. Beim Lebenretten bzw. Corona-Impfen hingegen will Amazon in den USA Spitze sein: Das Unternehmen bietet der neuen US-Regierung um Joe Biden seine technische und logistische Hilfe an und hat auch schon für seine eigenen Mitarbeiter ein Impfzentrum aufgebaut.
Nach einer Razzia in einem österreichischen Verteilzentrum wurden bei Amazon-Sub-und-Sub-Sub-Unternehmern insgesamt fast Tausend Verstöße, u.a. gegen das Arbeitsrecht festgestellt. Amazon muss seine Lieferpartner künftig wohl noch schärfer kontrollieren, denn das Unternehmen will ja unabhängiger von DHL und Co. werden – und wird damit selbst zum großen Konkurrenten für die etablierten Paketdienste. Konkurrenzlos hingegen dürfte in manchen Teilen der verschneiten Kaschmir-Region ein ganz anderer Lieferpartner sein: Das Pferd. Retouren wurden vor allem im Corona-Jahr zu teuer, daher ließ Amazon seine Kunden bestimmte Produkte einfach behalten und erstattete den Kaufpreis zurück.
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