Die US-amerikanische Online-Plattform Parler stemmt sich gegen die Portal-Schließung durch Amazon.
Die Schließung von Parler hat in den vergangenen Tagen für großes Aufsehen in der Branche gesorgt: Amazon hatte sich jüngst dazu entschlossen, dem umstrittenen Online-Portal im Rahmen seines Cloud-Dienstes AWS (Amazon Web Services) nicht länger als Webhoster zur Verfügung zu stehen. Diese Maßnahme war eine Folge des Angriffs auf das Kapitol in Washington durch radikale Trump-Anhänger: Parler stelle nach Aussagen von Amazon ein „sehr reales Risiko für die öffentliche Sicherheit dar“, da die Plattform als ein digitaler Treffpunkt gewaltbereiter, rechtsextremer Nutzer verwendet wurde, die sich dort austauschten.
Die Entscheidung von Amazon will Parler allerdings nicht hinnehmen. Nach Informationen von CNN Business hat das Unternehmen nun Klage gegen Amazon eingereicht. Als Grund gibt die Social-Media-Plattform nicht nur Verstöße gegen das Kartellrecht an, sondern beklagt auch Vertragsbruch sowie eine Beeinträchtigung der Geschäftsbeziehungen mit seinen Nutzern.
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