Wenn Online-Händler massenhaft retournierte Produkte wegwerfen, ist dies nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch fürs Image. Amazon hat sich nun noch einmal explizit gegen diese Praxis ausgesprochen.
Im Sommer 2018 ging ein gigantischer Aufschrei durch die Medien, nachdem in einem Beitrag des ZDF-Magazins Frontal21 über die massenhafte Vernichtung von funktionstüchtigen und teils neuwertigen Produkten die Rede war. Das Format berichtete damals, dass Amazon Waren aus verschiedensten Kategorien tonnenweise in den Müll wandern lässt – egal ob Möbel, Handys oder elektrische Großgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen. Jeden Tag würden „Waren im Wert von mehreren zehntausend Euro vernichtet“, sagte damals eine Amazon-Mitarbeiterin.
Seither wurde das Thema rund um Retouren und Warenvernichtung nicht nur von Händlern und Kunden, sondern auch in der Politik immer wieder aufgegriffen. Schließlich sind solche Strategien nicht nur massiv umweltschädlich, sondern schaden auch den entsprechenden Akteuren. Nachdem Amazon bereit im vergangenen Jahr versprochen hat, unverkäufliche Waren zu spenden, statt sie zu vernichten, hat der Konzern das Thema nun noch einmal aufgegriffen und Einblicke in seine Prozesse gewährt.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben