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FedEx hat keine Lust mehr auf Amazon

Veröffentlicht: 12.08.2019
imgAktualisierung: 12.08.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.08.2019
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ca. 2 Min.
FedEx-Lieferwagen vor einem Gebäude
Daryl L / Shutterstock.com
Der Druck in der Logistik steigt weiter an: FedEx wehrt sich gegen die Logistik-Bestrebungen von Amazon und will keine Pakete des US-Konzerns mehr ausliefern.


Der Kampf auf dem Logistikmarkt spitzt sich weiter zu. Nun rebelliert FedEx gegen Amazon.

Schon vor Jahren hat Amazon damit begonnen, Pakete selbst zuzustellen und in verschiedenen Regionen und Märkten eigene Lieferflotten aufzubauen. Mit diesem Schritt will sich der Online-Riese von externen Paketdiensten unabhängiger machen. In der Logistikbranche sorgten diese Entwicklungen von Anfang an für Unruhe, weil dadurch nicht zuletzt auch empfindliche Einbußen zu erwarten sind. Doch wie es aussieht, will einer der großen Branchen-Player nicht untätig bleiben.

FedEx will sich auf andere Partner konzentrieren

Laut der Süddeutschen Zeitung will FedEx (Federal Express) in den USA keine Amazon-Pakete mehr ausliefern: Der bestehende Vertrag mit dem Online-Konzern laufe nur noch bis Ende August und soll demnach nicht weiter verlängert werden. FedEx wolle sich künftig auf andere Partner und „den breiteren E-Commerce-Markt konzentrieren“, heißt es.

FedEx selbst gehört laut einer Statista-Grafik zu den zehn wertvollsten Logistikunternehmen der Welt. Der Bruch mit Amazon soll für den Logistiker jedoch nicht allzu schlimm sein, da FedEx zuletzt nur für rund ein Prozent der Paket-Zustellungen von Amazon-Sendungen verantwortlich gewesen war.

Für andere Zustelldienste wie etwa UPS oder die US-Post wäre ein Bruch mit Amazon entschieden schwieriger: Die Unternehmen zeigen sich nämlich für die Zustellung von gut 20 Prozent bzw. gut 30 Prozent aller Waren verantwortlich, die bei Amazon bestellt werden.

Amazon baut eigene Logistiksparte immer weiter aus

In den vergangenen Jahren hatte Amazon seine hauseigene Flotte an Lieferwagen weiter ausgebaut und auch neue Jobs im Bereich der Zustellungen geschaffen. Fast die Hälfte aller Produkte (48 Prozent), die Kunden in den USA über den Marktplatz bestellen, werden mittlerweile von Amazon selbst zugestellt.

Selbst in Sachen Luftfracht macht Amazon keine halben Sachen – dutzende neue Flugzeuge und eigene Drehkreuze sollen die Luftfrachtsparte von Amazon auf lange Sicht weiter beflügeln. Alles in allem entwickelt sich Amazon für die externen Logistiker immer mehr von einem Kunden zu einem Konkurrenten.

Veröffentlicht: 12.08.2019
img Letzte Aktualisierung: 12.08.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Bernd
13.08.2019

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finde ich sehr gut wenn FedEx dies hoffentlich auch durchzieht. Amazon will immer auf Kosten anderer wachsen und wenn Sie eine gewisse größer erreicht haben werden die Partner abgestossen. Richtig so FedEx, ich hoffe das andere Lieferdienste nachziehen und es gleich machen