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Wettbewerbshüter bremsen Amazons Einstieg bei Deliveroo

Veröffentlicht: 08.07.2019
imgAktualisierung: 08.07.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
08.07.2019
img 08.07.2019
ca. 2 Min.
Burger und Pommes liegen auf einem Tisch
Alena Haurylik / Shutterstock.com
Vor einigen Wochen hat Amazon viel Geld in den Essenslieferdienst Deliveroo gesteckt. Doch nun haben Wettbewerbshüter mit Blick auf den Deal Bedenken geäußert.


Die Kooperation zwischen Amazon und dem Essenslieferdienst Deliveroo scheint auf der Kippe zu stehen. Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen Amazons Einstieg beim Essensdienst Deliveroo

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Essensplattform Deliveroo in einer Finanzierungsrunde 575 Millionen US-Dollar einsacken konnte (wir berichteten). Amazon soll dabei der Hauptinvestor gewesen sein – wobei die genaue Summe, die Amazon in das Unternehmen steckt, nicht bekannt ist.

Nun allerdings könnte der Deal doch noch gestoppt werden. Nach Medienberichten hat die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) Bedenken gegen eine potenzielle Fusion der beiden Unternehmen lautwerden lassen.

Vorerst keine Änderungen bei Deliveroo

Im Rahmen dieser Vorbehalte wurde auch eine Verfügung erlassen, um die Kooperation von Amazon und Deliveroo vorerst zu stoppen: „Deliveroo kann trotz auferlegter Einschränkungen weiterhin Lebensmittel in Großbritannien ausliefern, muss aber als eigenständiges Unternehmen mit eigenem Vertrieb und unter eigener Marke agieren“, schreibt Heise Online. Obwohl der Betrieb des Essenslieferdienstes also grundsätzlich weitergehen kann, wurde es dem Unternehmen untersagt, „wesentliche Änderungen in der Organisationsstruktur“ vorzunehmen.

Mit dem Vollstreckungsbescheid hat sich die Behörde CMA laut Handelsblatt quasi Zeit eingeräumt, um die Beziehungen zwischen Amazon und Deliveroo genauestens unter die Lupe zu nehmen und auch zu prüfen, ob eine vollständige Untersuchung der Beziehung zwischen den Unternehmen eingeleitet werden sollte.

Amazon ist mit eigenem Lieferdienst gescheitert

Amazon war bis vor Kurzem noch direkter Konkurrent zu Deliveroo und wollte sich in Großbritannien mit einem hauseigenen Restaurant-Lieferservice Anteile im Fast-Food-Geschäft sichern. Den Betrieb des Lieferdienstes musste Amazon allerdings aufgeben, weil die Dominanz von Deliveroo offenbar zu groß war – die Strategie wurde geändert, der Einstieg bei Deliveroo beschlossen.

Veröffentlicht: 08.07.2019
img Letzte Aktualisierung: 08.07.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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