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Amazon-Kunden können Retouren in den USA ohne Karton zurückgeben

Veröffentlicht: 08.07.2019
imgAktualisierung: 08.07.2019
Geschrieben von: Markus Gärtner
Lesezeit: ca. 2 Min.
08.07.2019
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ca. 2 Min.
Amazon Book Store
NYCStock / Shutterstock.com
Amazon will die Retourenabwicklung mit seinem neuen Service in den USA noch bequemer machen: Kunden können die Ware einfach ohne Karton und Rücksendeschein in Amazon- und Partner-Läden abgeben.


Amazon bietet seinen Kunden in den USA eine noch einfachere Abwicklung von Retouren und nutzt dafür stationäre Filialen – dort können die Online-Käufer die Ware ohne Paket und Retourenschein abliefern.

Die Amazon-Kunden können die Rücksende-Ware einfach in den jeweiligen Läden beim Personal abgeben, dieses kümmert sich dann um die Verpackung und den Versand. Auch ein Retourenlabel ist nicht nötig, die Kunden erhalten einen QR-Code zugeschickt, den sie nur in der Filiale vorzeigen müssen, beschreibt der Unternehmensblog von Amazon. „Wir verstehen, dass es ein Ärgernis sein kann, Paket und Klebeband zu finden und ein Retourenlabel auszudrucken“, heißt es dort.

Amazon bindet eigene und fremde Filialen ein

Amazon bietet die einfache Rückgabe ohne Versandmaterial in seinen eigenen Läden wie Amazon Books und Amazon 4 Stars sowie an den Standorten von Amazon Fresh Pickup und Amazon Hub Locker – bei letzteren beiden müssen die Kunden allerdings ihre Ware vor Ort selbst einpacken. Auch in einzelnen Filialen von Amazons Bio-Supermarktkette Whole Foods Market kann man Retouren pur abgeben.

Außerdem können die Rücksender ihre Ware auch in den Filialen der US-Warenhauskette Kohl's zurückgeben. Kohl's betreibt rund 1.150 Standorte in 48 US-Staaten. Auch UPS bietet den Amazon-Service in seinen 4.768 Filialen in den USA. 

Die meisten bei Amazon erhältlichen Produkte würden sich laut Amazon für diese Rückgabeoption eignen. Mit dem Service baut Amazon die Verknüpfung von Online-Handel und stationärem Geschäft weiter aus. Gerade erst hat das Unternehmen mit „Counter“ seinen Abholdienst in den USA gestartet, bei dem Kunden in den Filialen der Drogeriemarktkette Rite Aid ihre bestellten Amazon-Pakete einsammeln können. Auf anderer Ebene versucht das Unternehmen aber auch das Problem der leidigen Retouren einzudämmen – im Mode-Bereich etwa durch ein Projekt mit 3D-Körperscannern

Veröffentlicht: 08.07.2019
img Letzte Aktualisierung: 08.07.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Markus Gärtner

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Peter
09.07.2019

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Es kann ein Ärgernis sein, kein Klebeband finden zu können? Ich bin fassungslos. Was kommt als nächstes? Die Ware gleich entsorgen ohne Rückgabe? Die Gesellschaft der hirnlosen Amazon-Lemminge schreitet voran.