Deliveroo investiert in Personal und neue Tools
Mit dem Geld sollen sowohl mehr IT-Mitarbeiter eingestellt und neue Produkte und Services entwickelt werden, heißt es von Deliveroo. „Das sind gute Nachrichten für den Technologie- und Gastronomiesektor, und es wird dazu beitragen, Arbeitsplätze in allen Ländern zu schaffen, in denen wir tätig sind“, sagte Deliveroo-Gründer Will Shu zu dem Deal. Deliveroo steht allerdings auch immer wieder wegen den Arbeitsbedingungen und Löhnen der Fahrer in der Kritik.
Die Aktienkurse der Lieferdienst-Konkurrenz reagierten auf das Einsteigen des Online-Riesen und sackten ab. Die Aktie des deutschen Konkurrenten Takeaway (Lieferando) verlor rund sieben Prozent, die des britische Kontrahenten Just Eat sogar über zehn Prozent. Die Angst vor einem wachsenden Konkurrenzdruck durch Deliveroo sei jedoch überzogen, meint Ian Whittaker von der Investmentbank Liberum. Just Eat, der in Großbritannien führende Lieferdienst, habe wenig zu befürchten, da für den wirtschaftlichen Erfolg der Marktanteil entscheidend sei.
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