Ausbau von Smart Home: Amazon kauft Router- und WLAN-Firma

Veröffentlicht: 12.02.2019
imgAktualisierung: 12.02.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.02.2019
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Nahaufnahme eines Routers von hinten
fotoslaz / Shutterstock.com
Amazon hat erneut ein junges Unternehmen gekauft. Dieses soll dem Konzern dabei helfen, die eigenen Möglichkeiten im Bereich Smart Home weiter auszubauen.


Amazon ist wieder in Kauflaune. Dieses Mal betrifft es die Tech-Branche – und mit dem Zukauf sollen die Echo-Lautsprecher und auch Alexa weiter optimiert werden.

Eines der obersten Ziele von Amazon ist es, sich so tief wie möglich im Zuhause und Leben der eigenen Kunden zu verankern. Im Zentrum dieser Pläne stehen unter anderem die intelligenten Lautsprecher der Echo-Familie und die zahlreichen Alexa-Funktionen, die mittlerweile verfügbar sind. Und auch die neuesten Entwicklungen dürften das Vorhaben des Konzerns weiter stützen:

Amazon hat nämlich das US-amerikanische Unternehmen Eero gekauft. Dieses hat sich auf WLAN-Technologie spezialisiert und nutzt dabei die sogenannten Mesh-Systeme: Dabei können „mehrere Wifi-Router zusammengeschaltet werden, um größere Flächen ohne Geschwindigkeitsverlust abzudecken“, schreibt das Handelsblatt.

Amazon erweitert durch den Zukauf seine Smart-Home-Möglichkeiten

Über weitere Einzelheiten zum Kauf, wie etwa den Kaufpreis, ist nichts weiter bekannt. Allerdings habe Amazon verlauten lassen, dass man es Kunden im Rahmen der Übernahme erleichtern wolle, die Vernetzung des eigenen Zuhauses voranzutreiben und zu erleichtern.

Auch mit Alexa konnten Verbraucher bisher ihre Häuser und Wohnungen smarter machen und beispielsweise die hauseigene Sprachassistentin mit Lampen, Steckdosen oder anderen technischen Geräten koppeln, um diese zu bedienen. Durch den Kauf des WLAN-Profis Eero baue Amazon nun seine Möglichkeiten in Sachen Smart Home aus.

Es ist übrigens nicht der erste Zukauf, den Amazon in jüngster Zeit gemacht hat – auch die Übernahme des US-Unternehmens Ring sorgte im vergangenen Jahr für einiges Aufsehen. Das StartUp hatte sich auf vernetzte Türklingeln und Sicherheitskameras spezialisiert, die mit Smartphone, Tablet oder Desktop gekoppelt werden können. Klingelt ein Besucher, könne der Haus- oder Wohnungsbesitzer über Kameras und Mikrofone nicht nur nachsehen, wer da ist, sondern auch über Audio oder Video mit dem Gast sprechen.

Veröffentlicht: 12.02.2019
img Letzte Aktualisierung: 12.02.2019
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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