Mehrere Anschläge auf Amazon in Berlin

Veröffentlicht: 01.02.2019
imgAktualisierung: 01.02.2019
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.02.2019
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Amazon Logo
<span style="font-size: 8pt;">Ioan Panaite/Shutterstock.com</span>
In Berlin wurden mehrere Amazon-Transporter in Brand gesetzt. Zuvor wurde das Büro des Unternehmens angegriffen.


In Berlin haben in der vergangenen Nacht mehrere Amazon-Transporter gebrannt. Zuvor wurde das Büro des Unternehmens angegriffen.

In der Nacht zum Freitag sind mehrere Transporter von Amazon das Ziel von Brandanschlägen geworden. Wie der RBB meldet, brannten Fahrzeuge in den Berliner Ortsteilen Gesundbrunnen (Mitte) und Karlshorst (Lichtenberg). Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, die Spiegel Online zufolge auch umstehende Fahrzeuge beschädigt haben sollen.

Ein Zeuge habe kurz nach 2:00 Uhr Flammen in einem Lieferwagen in Berlin-Karlshorst bemerkt, die auf einen zweiten Lieferwagen übergriffen. In Gesundbrunnen wurde der zweite Anschlag von einer weiteren Zeugin gegen 2:30 Uhr bemerkt. Die Täter bzw. die Ursache für die Brände hätten die Zeugen allerdings nicht gesehen. Die Fahrzeuge wurden durch die Brände zerstört.

Angriff auf Amazon-Büro

Bereits in der Nacht zuvor griffen Unbekannte das Amazon-Büro in Berlin-Mitte an. Nach Polizeiangaben versperrten drei vermummte Personen gegen 3:00 Uhr am Donnerstag zunächst die Tür des Gebäudes mit einer Fahrradkette, so die Morgenpost. Der Wachschutz konnte deshalb nicht hinausgelangen. Daraufhin bewarfen sie die Fassade des Gebäudes mit zwölf Pflastersteinen und mit Farbbeuteln. Dabei wurden auch einige Scheiben zerstört. Die Täter flohen daraufhin und konnten nicht gefasst werden. Feuerwehrkräfte mussten das massive Schloss der Angreifer aufflexen.

Die Hintergründe der Anschläge sind bislang unklar. Auch ist offen, ob die Taten in Zusammenhang stehen. Die Polizei gehe von einer politisch motivierten Tat aus, daher ermittelt der Staatsschutz. Amazon wird immer wieder für mangelhafte Arbeitsbedingungen und fehlende Bereitschaft zum Dialog mit der Gewerkschaft Verdi kritisiert.

Veröffentlicht: 01.02.2019
img Letzte Aktualisierung: 01.02.2019
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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vincent
05.02.2019

Antworten

Was soll ich sagen, Amazon hat schon vielen Amazon-Händlern die Existenz zerstört. das Leben geraubt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es Amazon, wie auch den CallCenter-Mita rbeitern sowas von egal ist, was mit den Händlern passiert....Sch lechte Beratung, keine Hilfe etc...
Kein Wunder das irgendwelche Leute durchdrehen!
alex
04.02.2019

Antworten

Den Lagerarbeiter die schnell arbeiten steht ein Akkordlohn zu von ca.20-25 Euro.

Aber Amazon arbeitet schon an Pick up Roboter die den Menschen ganz ersetzen sollen aber bis das
klappt dauert es noch ca. 10 Jahre.
anja
04.02.2019

Antworten

na ja ........ daß amazon bei vielen verhasst ist, ist ja wohl kein geheimnis. da kommen genauso kunden in frage wie händler, mitbewerber, mitarbeiter und anwohner. somit fast jeder ;) gut, daß ich nichts von alledem bin ;)