Die kassenlosen Supermärkte „Amazon Go“ sind hierzulande noch nicht einmal gestartet. In den USA gibt es derweil eine Handvoll Filialen. Dennoch scheint in den Filialen ein Milliardengeschäft zu schlummern.
Stationär einkaufen – und zwar ohne lästiges Warten an der Kasse. Das ist das Konzept hinter den „Amazon Go“-Supermärkten. In diese können Kunden hineingehen, sich gewünschte Produkte nehmen und einfach wieder gehen – ein komplexes System von Kameras und Sensoren registriert in Kombination mit der Amazon-App die Einkäufe jedes Kunden und löst beim Hinausgehen eben auch die Bestellung und Zahlung aus.
Obwohl bisher erst neun Amazon Go-Supermärkte in den USA eröffnet wurden und eine umfassende Expansion in andere Märkte noch in den Sternen steht, scheint das Potenzial des Supermarktkonzeptes gigantisch zu sein: Wie Recode berichtet, schätzen die Experten der Investmentbank RBC Capital Markets, dass die Amazon-Märkte künftig ein 50 Prozent höheres Umsatzwachstum vorweisen werden als traditionelle Lebensmittelgeschäfte.
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