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Amazon will Filialen auf Flughäfen eröffnen

Veröffentlicht: 10.12.2018
imgAktualisierung: 10.12.2018
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.12.2018
img 10.12.2018
ca. 2 Min.
Flugzeug auf einer Start- oder Landebahn
frank_peters/shutterstock.com
Amazon plant offenbar die Eröffnung weiterer stationärer Shops. Und zwar nicht irgendwo, sondern auf Flughäfen.


Wird Amazon bald eigene Filialen auf Flughäfen eröffnen? Zumindest kursieren aktuelle Mediengerüchte über dieses Vorhaben. Ganz unproblematisch wären die Pläne allerdings nicht.

Dass Amazon seine eigenen Filialen stetig vermehren will, dürfte vielen Branchenteilnehmern klar sein. Insgesamt sieben kassenlose Go-Supermärkte kann das Unternehmen bereits vorweisen: drei in Seattle, drei in Chicago und einen in San Francisco. Weitere sind auf der offiziellen Website bereits offiziell für Chicago und San Francisco angekündigt.

Während Amazon mit den bisherigen Supermärkten vor allem Büromitarbeiter in der Mittagspause anspricht, scheint man die Zielgruppe nun etwas erweitern zu wollen: und zwar um Pendler.

Gespräche: Ja. Konkrete Öffnungspläne: Nein.

Wie t3n mit Verweis auf Reuters schreibt, plant Amazon neue Läden auf Flughäfen, wobei es wohl sogar schon konkrete Gespräche gegeben habe: Verantwortliche aus den Reihen von Amazon Go hätten demnach bereits um ein Gespräch mit entsprechenden Mitarbeitern des Flughafens Los Angeles gebeten. „Auch bei einem Treffen von Amazon-Managern mit Verantwortlichen des Flughafens San Jose soll es – unter anderem – um Amazon Go gegangen sein“, schreibt das Portal.

Nach etwaigen Gesprächen mit den entsprechenden Stellen habe es allerdings bisher noch keine konkreten Aktionen gegeben, die auf eine Eröffnung einer Flughafenfiliale hindeuten. Dennoch soll Amazon Insidern zufolge „durchaus an möglichen Szenarien“ arbeiten, heißt es bei t3n weiter.

Amazon Flughafen-Filiale? Die Hürden sind recht hoch

Ein Kinderspiel dürfte die Eröffnung von Filialen auf Flughäfen dennoch grundsätzlich nicht sein. So würde sich Amazon sicher in eine ganze Riege von Unternehmen einreihen, die sich um entsprechende Geschäfte bewerben und um eine Erlaubnis ringen – hier gäbe es regelrechte Bieterwettbewerbe. Zudem sind die Mieten vergleichsweise teuer und auch die potenziellen Mitarbeiter müssten sich strengen Sicherheitskontrollen unterwerfen.

Veröffentlicht: 10.12.2018
img Letzte Aktualisierung: 10.12.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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