Ein Mitarbeiter von Amazon soll sensible Kundendaten verkauft haben, um sich dadurch zu bereichern. Nicht nur für den Mitarbeiter selbst hat dieses Verhalten nun Konsequenzen. Auch gegen die Käufer der Daten ist Amazon nun vorgegangen.
Dass auch eigene Mitarbeiter eine Schwachstelle im Unternehmen sein können, hat Amazon nun in einem besonders brisanten Fall erlebt: Bereits vor einigen Wochen wurden Meldungen laut, dass Angestellte des Konzerns Kundendaten verkauft und somit an Dritte weitergegeben haben sollen. Amazon selbst habe daraufhin interne Ermittlungen eingeleitet, um den Vorwürfen nachzugehen.
Und genau diese Ermittlungen sollen den Verdacht nun bestätigt haben: Nach Informationen von Heise Online hat Amazon jüngst einen Mitarbeiter entlassen, der sensible Kundendaten in Form von E-Mail-Adressen gegen Geld an externe Händler verkauft habe. Diese Händler seien selbst wiederum auf dem Amazon-Marktplatz aktiv gewesen und hatten bis zu 2.000 US-Dollar für die E-Mail-Adressen der Kunden bezahlt.
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