Amazon setzt im Kampf gegen unehrliche Zusteller Paket-Attrappen ein, um die Fahrer auf deren Integrität zu testen. Nach Insider-Informationen konnten dadurch bereits einige schwarze Schafe entlarvt werden.
Paketdiebstahl und unehrliche Mitarbeiter sind nicht nur ein Ärgernis für Unternehmen, sie können auch zu erheblichen Umsatzverlusten führen. Alleine im Jahr 2017 sollen US-amerikanischen Händlern durch die kriminellen Machenschaften der eigenen Mitarbeiter an die 46,8 Milliarden US-Dollar (rund 39 Milliarden Euro) verloren gegangen sein. Das geht aus der Analyse der US-Handelsorganisation NRF hervor. Im Kampf gegen die diebischen Zusteller setzt Amazon laut Insider-Informationen auf Fake-Pakete. Wie ein ehemaliger Logistikmanager gegenüber Business Insider verraten haben soll, nutzt der US-Konzern diese Attrappen, um stehlende Mitarbeiter zu überführen. „Es soll eine Falle sein, um die Integrität der Fahrer zu testen“, wird er zitiert.
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