Prime wird teurer und Jeff Bezos noch viiiiel reicher
Zahlen aus dem Amazon-Universum gab es im vergangenen Monat jede Menge: So veröffentlichte der Konzern beispielsweise seine Bilanz aus dem ersten Quartal 2018 – und die hätte besser kaum sein können: Vor allem die Bereiche Cloud und Online-Werbung waren so stark, dass der Umsatz von 35,7 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2017 auf satte 51 Milliarden Dollar kletterte. Auch der Gewinn beeindruckte und erreichte eine Marke von 1,6 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung war natürlich auch für Amazon-Gründer Jeff Bezos mehr als vorteilhaft: Das Vermögen des Unternehmers stieg innerhalb kürzester Zeit um sage und schreibe 12 Milliarden auf insgesamt 34 Milliarden Dollar.
Während Jeff Bezos also im Reichtum schwelgt, müssen die Kunden für das Kundenprogramm Prime künftig tiefer in die Taschen greifen. Der Jahrespreis für Prime steigt in den USA nämlich von 99 auf 119 Dollar und somit um 20 Prozent. Ob auch die Prime-Gebühren in Deutschland angezogen werden, darüber ist noch nichts bekannt.
Und auch an anderer Stelle sorgten Zahlen für Aufsehen: Wie eine neue Analyse herausgefunden haben will, sind nämlich die Gehälter einiger US-amerikanischer Amazon-Mitarbeiter so gering, dass sie nicht ohne staatliche Hilfe auskommen. Ohne Lebensmittelmarken könnten einige ihre Familien nicht ernähren, hieß es weiter. Zu solchen Vorwürfen schweigt sich das Unternehmen wie üblich aus. Doch zumindest hierzulande wäre die Bezahlung fair. „Ich bin stolz auf die Kondition und Löhne in Deutschland“, ließ Bezos auf einer Deutschlandreise verlauten.
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