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Amazon will nun doch keine Tickets mehr verkaufen

Veröffentlicht: 22.02.2018
imgAktualisierung: 22.02.2018
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.02.2018
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ca. 2 Min.
Konzert: Jubelnde Menge im Licht
© dwphotos – shutterstock.com
Amazon hatte sich seit einiger Zeit als Ticketverkäufer versucht. Doch wie es scheint, läuft dieses Vorhaben nicht unbedingt rosig.


Vor einiger zeit startete Amazon eine Art Testlauf im Ticketgeschäft – dafür fasste das Unternehmen Großbritannien als Testort ins Auge. Doch die Geschäfte mit Konzerten scheinen nicht so ertragreich wie erhofft.

In Großbritannien wollte Amazon das Potenzial von Ticketverkäufen testen: Mit dem Verkauf von Konzert-, Musical- oder sonstigen Veranstaltungskarten trat das Unternehmen vor zwei Jahren in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern wie Eventim, Ticketmaster oder Stubhub. Dieser Schritt war von daher nicht ungewöhnlich, als dass Amazon noch nie den Konkurrenzkampf mit anderen Unternehmen gescheut hat und stets versucht, in neue Sphären des Handels vorzudringen.

Erst im Sommer 2017 kamen dann sogar Gerüchte auf, dass Amazon auch in den USA in den Ticketmarkt drängen wolle und dafür sogar schon auf der Suche nach geeigneten Partnern sei. „Zuletzt drückten die Spekulationen über einen großen Einstieg des Online-Giganten sogar auf den Aktienkurs des deutschen Anbieters CTS Eventim“, schreibt das Handelsblatt.

Amazon will Verkauf von Tickets einstellen

Doch offenbar verlief der Tickettest in Großbritannien nicht unbedingt so, wie sich das die Verantwortlichen vorgestellt haben. Nach Informationen des Handelsblattes ist Amazon mit dem Testlauf in der Rubrik Tickets gescheitert und will den Service nun wieder ad acta legen:

Laut Handelsblatt gab es in den Vereinigten Staaten „bereits im November Gerüchte, Amazon verschiebe einen dort geplanten Start auf unbestimmte Zeit, weil ein Vertrag mit dem wichtigen Veranstalter Live Nation nicht zustande gekommen sei.“ Damit sei es dem Konzern nicht möglich gewesen, essenzielle Veranstaltungen ins Repertoire aufnehmen zu können. Zudem wäre ein potenzieller Markteinstieg in den USA zu einem komplexen Unterfangen geworden.

Im UK jedenfalls wurden die britischen Kunden nun auf der entsprechenden Website darüber informiert, dass das Angebot ab sofort zurückgefahren wird und Veranstaltungen aus dem Sortiment genommen werden.

Veröffentlicht: 22.02.2018
img Letzte Aktualisierung: 22.02.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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