Ein Jahr AmazonSmile: Über eine Million für soziale Zwecke

Veröffentlicht: 13.11.2017
imgAktualisierung: 13.11.2017
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
13.11.2017
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AmazonSmile
Amazon feiert den ersten Geburtstag des Spendenprogramms AmazonSmile mit der Nachricht, dass im deutschsprachigen Raum mittlerweile eine Million Euro gespendet werden konnten.


Über das hauseigene Spendenprogramm AmazonSmile konnte man im ersten Jahr eine Million Euro an soziale und gemeinnützige Organisationen ausschütten, teilt Amazon mit.

AmazonSmile

© Amazon

Die „erste Million zum ersten Geburtstag“ betitelt Amazon die Mitteilung zum einjährigen Bestehen von AmazonSmile. Das Spendenprogramm des Online-Riesen konnte demnach mittlerweile über eine Million Euro an soziale und gemeinnützige Organisationen und Projekte ausschütten, teilt Amazon mit. Der Kunde kann sich über die AmazonSmile-Seite für das Projekt registrieren, Amazon spendet dann automatisch jeweils 0,5 Prozent des Einkaufspreises an eine vom Kunden selbst ausgewählte Organisation.

Lob und Kritik

Insgesamt sind bei Smile etwa 10.000 Organisationen gelistet, darunter etwa das Deutsche Rote Kreuz, der WWF oder die UNO-Flüchtlingshilfe. „Für den WWF lohnt sich die Teilnahme an AmazonSmile sehr. Die Mittel kommen dann Umwelt- und Naturschutzprojekten auf der ganzen Welt zugute“, sagt Stefan Haensel, Geschäftsführer der Panda Fördergesellschaft für Umwelt. „Die finanzielle Unterstützung, die uns über AmazonSmile erreicht, ist für uns eine wichtige Hilfe“, ergänzt Gitta Gritzmann vom Verein Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V. Insgesamt konnte mit AmazonSmile offenbar bereits viel Gutes bewirkt werden.

Allerdings wird das Programm nicht nur wohlwollend betrachtet. Im Juni kritisierte etwa die Organisation Foodwatch die Praxis von Amazon. Foodwatch wurde in den zu unterstützenden Vereinen gelistet, ohne vorher von Amazon gefragt worden zu sein. „Und das, obwohl wir von Amazon gar kein Geld annehmen würden“, so Foodwatch damals. Amazon entfernte die Organisation aus der Liste, erweckte dabei aber den Eindruck, „als würde Foodwatch irgendwelche Spendenkriterien von Amazon nicht erfüllen“. Will man nicht an AmazonSmile teilnehmen, obwohl man beim Kooperationspartner „Stifter-helfen.de“ gelistet ist, muss man sich selbst an Amazon wenden und die Listung löschen lassen.

Veröffentlicht: 13.11.2017
img Letzte Aktualisierung: 13.11.2017
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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