Zwei Insider sollen vertrauliche Informationen weitergegeben haben, die sich mit dem Projekt „Seller Flex“ von Amazon befassen. Angeblich wird der Konzern im kommenden Jahr in den USA einige logistische Abläufe verstärkt selbst in die Hand nehmen, die bisher von Logistikunternehmen wie UPS und FedEx übernommen wurden.

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Neue Gerüchte beflügeln abermals die Bestrebungen von Amazon dahin gehend, die Lieferung von Paketen mehr und mehr selbst in die Hand zu nehmen. Bloomberg berichtet von Informationen, die aus Insiderkreisen stammen sollen und ein Projekt namens „Seller Flex“ beschreiben. Amazon will angeblich die garantierte Lieferung innerhalb von zwei Tagen verstärkt auch für Produkte anbieten, die von Drittanbietern und nicht nur vom US-Konzern selbst stammen.
Im Zuge von Seller Flex will Amazon vor allem mehr Kontrolle über die Abwicklung von Bestellungen erhalten, die externe Händler über die Amazon-Plattform abwickeln. Damit würde Amazon in den USA weitaus stärker in Konkurrenz mit Logistikunternehmen wie UPS und FedEx treten, die zumindest bisher größtenteils für diese Abläufe zuständig waren.
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