Amazon reißt sich förmlich ein Bein aus, um die Zahl seiner Anhänger stetig wachsen zu lassen und die Kunden von seinem hauseigenen Rundum-Sorglos-Programm zu überzeugen. Doch trotz dieser durchaus redlichen Bestrebungen, wird der Konzern immer wieder als „Datenkrake“ angeprangert, die auch die eigenen Mitarbeiter nicht mit Samthandschuhen anfasst. Wegen solcher und ähnlicher Vorgehensweisen erhielt Amazon nun den Big Brother Award, einen unliebsamen Negativpreis.
Es ist ein Preis, den sich Amazon-Vater Jeff Bezos wohl eher nicht auf den Kaminsims stellt, um sich täglich über dessen Anblick zu freuen: den Big Brother Award. Diese Auszeichnung wurde vormals ins Leben gerufen, um Missstände im Bereich Datenschutz aufzudecken, den herrschenden Überwachungswahn zu brandmarken oder die Einschränkung grundlegender Bürgerrechte durch Unternehmen ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Und Amazon darf sich in diesem Jahr nicht nur über einen dieser Schmähpreise freuen, sondern gleich über zwei.
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